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Die Unterschiede zwischen Wiederverwendung, Up-, Down- und Recycling

Recycling-Begriffe im Fokus: Upcycling, Recycling, usw.

Die Welt des Recyclings ist ein echter Dschungel - auch was die Begrifflichkeiten betrifft. Wir wollen an dieser Stelle etwas mehr Licht ins dunkle Recycling-Dickicht bringen und die wichtigsten Begriffe erläutern. Oder könnten Sie so auf Anhieb die Unterschiede zwischen Re-, Up- und Downcycling erklären?

Recycling-Begriffe im Fokus

Im Zusammenhang mit Abfallvermeidung und Entsorgung treten sie immer wieder auf: Begriffe wie Recycling, Upcycling, Downcycling und Wiederverwendung. Aber wo liegen eigentlich die Unterschiede?


Recycling

Der Begriff Recycling setzt sich mehr oder weniger aus zwei Teilen zusammen: dem Präfix “re” und dem Wort “cycle”. Das “re” steht im Englischen für “zurück”, der Begriff “cycle” bezeichnet einen Kreis(lauf). Recycling bedeutet also, etwas zurück in den Kreislauf zu bringen. So könnte man “Recycling” eigentlich als übergeordneten Begriff sehen, der Downcycling, Upcycling und Wiederverwendung mit einschließt. Im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft und dem Kreislaufwirtschaftsgesetz bezeichnet der Begriff allerdings die Aufbereitung von wiederverwertbaren Abfällen. Ein Musterbeispiel ist das PET-Recycling, bei dem Getränkeflaschen zu Rezyklat verarbeitet werden, aus dem man im Anschluss neue Flaschen, aber auch Bekleidung und andere Produkte herstellt. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Sekundärrohstoffen*.


Wiederverwendung

Der Idealfall im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist die Wiederverwendung von Produkten. Abfall wird dabei komplett vermieden. Das spart natürliche Ressourcen wie Erdöl (notwendig für die Produktion von neuem Kunststoff) und jede Menge Energie. Paradebeispiele der Wiederverwendung sind Mehrwegflaschen und Druckerpatronen. Wie leere Getränkeflaschen können auch leere Druckerpatronen und Toner bis zu einem gewissen Grad aufbereitet, und neu befüllt werden. Anders als Einwegprodukte müssen Mehrwegprodukte also nicht erst zerlegt, zerhäckselt oder anderweitig zu Sekundärrohstoffen verarbeitet werden.


Upcycling

Beim Upcycling handelt es sich um eine Form der Wiederverwendung. Allerdings wird den Produkten hier nicht in ihrem ursprünglichen Sinne, sondern in einer anderen Form neues Leben eingehaucht. Denken Sie zum Beispiel an Paletten, die zu Sitzmöbeln, und Gummistiefeln, die zu Blumentöpfen umfunktioniert werden. Auch Regale aus alten Skate- und Snowboards sind ebenso wie Uhren aus alten Bratpfannen typische Upcycling-Produkte. Im Internet findet man viele Do-it-Yourself-Ideen zur Abfallvermeidung durch Upcycling. Allerdings gibt es auch Firmen, die mit Upcycling-Produkte wie beispielsweise Taschen aus altem Segeltuch handeln.


Downcycling

Der Begriff Downcycling bezieht sich wieder auf die Wiederaufbereitung, also das Recycling im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Es ist vor allem dann vom Downcycling die Rede, wenn der Wert des recycelten Materials durch die Aufbereitung enorm sinkt. Ein gutes Beispiel ist Altpapier: Zwar können die aufbereiteten Holzfasern wieder genutzt werden, doch bei jedem einzelnen Recycling-Vorgang werden sie immer weiter beschädigt. Während man zu Beginn noch Schreibmittel aus Altpapier herstellen kann, reicht die Qualität der Fasern später höchstens noch, um als Toilettenpapier einen letzten Lebenszyklus anzutreten.



*Sekundärrohstoffe

Als Sekundärrohstoffe bezeichnet man Rohstoffe, die durch das Recycling (Wiederaufbereitung) von Produkten & Materialien gewonnen werden. Als Synonym für den Begriff Sekundärrohstoff hat sich “Recyclingrohstoff” im gewerblichen Bereich etabliert. Diese Bezeichnung impliziert nicht so sehr die oft falsche Annahme, dass der Rohstoff minderwertiger ist als ein Primärrohstoff.


Abfallvermeidung vor Entsorgung und Aufbereitung

Wir alle können unseren Beitrag dazu leisten, die Umwelt nachhaltig zu schonen und Ressourcen einzusparen. Eigentlich müssen wir dafür nichts weiter tun, als im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zu handeln. Denn auch wenn sich Abfall noch nicht komplett vermeiden lässt, können wir durch Mülltrennung und eine ordnungsgemäße Entsorgung gewährleisten, dass Produkte so gut es geht aufbereitet, und der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden.

Eigeninitiative gefragt

Im Idealfall vermeiden wir Müll sogar komplett: Zum einen findet man im Internet tolle Upcycling Ideen - nicht immer muss man alte Koffern oder abgefahrene Autoreifen entsorgen. Die Tische und Sitzmöbel, die sich daraus herstellen lassen, sind echte Hingucker und kosten nichts als ein wenig Kreativität. Auch der Kauf von gewerblichen Upcycling- und Recycling-Produkten ist ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz. Zum anderen gehören auch alltägliche Verbrauchsmaterialien wie Tintenpatronen und Tonerkartuschen nicht in den Müll. Die Druckerpatronen können aufbereitet, und mehr oder weniger direkt wiederverwendet werden.


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Leergedruckt

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